Schmelzdrucksensoren für die Extrusion niedrigviskoser Kunststoffe.

Schmelzdrucksensoren für die Extrusion niedrigviskoser Kunststoffe.

Schmelzdrucksensoren eignen sich für hohe Temperaturen sowie explosionsgefährdete Bereiche. (Quelle: Gefran)

In Kunststoff-Extrusionsanlagen ist die Messung des Massedrucks geschmolzener Polymere besonders wichtig, um konstante Materialeigenschaften und somit eine hohe Qualität des Endproduktes sicherzustellen. Für die Echtzeitüberwachung dieser Parameter bietet Gefran mit der HIX-Serie eine komplette Palette an Schmelzdrucksensoren und erweitert nun sein Sortiment um die quecksilberfreien Schmelzdrucksensoren für Extrusionsanlagen. Sie eignen sich für hohe Temperaturen sowie explosionsgefährdete Bereiche.

Piezoresistives Funktionsprinzip

HIX (HART – IMPACT – ATEX) steht einerseits für das HART-Kommunikationsprotokoll und andererseits für die die ATEX-Zertifizierung, die den Einsatz der Druckmessumformer in explosionsgefährdeten Bereichen ermöglichen. Impact-Sensoren zeichnen sich durch ein piezoresistives Funktionsprinzip aus, das ohne Übertragungsflüssigkeit auskommt und Betriebstemperaturen von bis zu 350 °C ermöglicht. Sie verfügen über eine bis zu 15-mal dickere Kontaktmembran als herkömmliche Sensoren. Der Druck wird mithilfe einer mikrobearbeiteten Struktur (MEMS) direkt auf das Sensorelement aus Silizium übertragen. Die Baureihe HIX mit 4 bis 20 mA Ausgang deckt einen Druckbereich von 0…10 bar bis 0…1.000 bar ab und eignet sich für die Extrusion niedrigviskoser Kunststoffe. Die neuen Schmelzdrucksensoren verfügen über eine interne Autokompensation bei Temperaturschwankungen und können damit die typische Drift herkömmlicher Sensoren aufgrund der Füllflüssigkeits-Erwärmung reduzieren. Sie sind Plc- und SIL2-zertifiziert, um Risikofaktoren im Produktionsprozess deutlich zu reduzieren.