Trends der Woche 14: Wenn man bei Corona auf die Hilfe von Robotern angewiesen ist

Trends der Woche 14: Wenn man bei Corona auf die Hilfe von Robotern angewiesen ist

In der Woche vom 30.März bis 3. April 2020 ist durch die Corona-Pandemie auch im industriellen Umfeld wenig geschehen.

Aber bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 spielenscheinbar weltweit Roboter eine wichtige Rolle, nicht zuletzt bei der Desinfektion in Krankenhäusern. So ist beispielsweise die Nachfrage nach dem Desinfektionsroboter UVD seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie stark gestiegen. Chinesische Krankenhäuser bestellten mehr als 2.000 UVD-Roboter des dänischen Herstellers Blue Ocean Robotics, um schädliche Krankheitserreger abzutöten.

Das Personalkarussell dreht sich aber auch in Zeiten von Corona. So hat Leuze Sergio Resendiz zum neuen Vice President Americas bestellt, der direkt an den CEO der Leuze electronic-Gruppe Ulrich Balbach berichtet. Der gebürtige Mexikaner hat einen großen Erfahrungsschatz in den Bereichen Steuerung, industrielle Netzwerke (OT) und Cybersicherheit.

Auch Stemmer Imaging gibt Veränderungen im Vorstand bekannt. Der Aufsichtsrat hat Uwe Kemm mit Wirkung zum 1. April 2020 zum Vorstand (COO) des Unternehmens bestellt. Er verantwortet künftig neben operativen Organisationseinheiten die weitere Entwicklung und Implementierung wichtiger Initiativen im Rahmen der Unternehmensstrategie.

Der VDI stellte die neue Richtlinie VDI/VDE 4004 Blatt 1 vor, welche Grundlagen und die Methodik von Tests vernetzter Industrie-4.0-Systeme vermittelt. Die Richtlinie stellt dazu ein Verfahren zur Grobplanung von Testprozessen vor und skizziert die Methode basierend auf den W-Fragen.

Damit Betreiber von Industrieanlagen ihre technisches Anlagen- und Compliance-Management digitalisieren können, kooperiert der SGS-TÜV Saar mit dem Softwarespezialisten WeSustain. Entstanden ist eine Plattformlösung, in der betriebsspezifisch alle Anlagen in Form eines Katasters digital abgebildet werden können.

Produktvorstellungen für die Qualitätssicherung bis in die Cloud

In einer Zeit wo die Präsentation neuer Produkte auf  Messe nicht mehr möglich sind, nutzen die Unternehmen vermehrt wieder Fachmagazine wie die MPA. Gerade für die Qualitätssicherung und -kontrolle kamen auch in dieser Woche wieder neue Produkte auf den Markt.

Beschichtungen von Materialien haben viele Funktionen. Oft ist eine Messung ihrer Dicke oder Gleichmäßigkeit, vor allem an kritischen Stellen, bei der Qualitätskontrolle unerlässlich. Systeme, die auf dem fotothermischen Messverfahren basieren, wie die HAKO-Mess-Stationen von Polytec, können mittels Laser und Infrarotsensoren die Beschichtung beliebig geformter Objekte mit Krümmungsradien von >= 1 mm aus Arbeitsabständen von 20 bis 40 mm vermessen.

In Kunststoff-Extrusionsanlagen ist die Messung des Massedrucks geschmolzener Polymere besonders wichtig, um konstante Materialeigenschaften und somit die Qualität des Endproduktes sicherzustellen. Für die Echtzeitüberwachung dieser Parameter bietet Gefran mit der HIX-Serie eine komplette Palette an Schmelzdrucksensoren und erweitert nun sein Sortiment um die quecksilberfreien Schmelzdrucksensoren für Extrusionsanlagen.

Eine bessere Objekterkennung bei schwachem Kontrast oder reflektierendem Licht verspricht ein Polarisationssensor. IDS bietet den 5 MP Sensor IMX250MZR von SONY mit integriertem On-Pixel-Polarisator ab sofort in der uEye CP Kamerafamilie an.

Das Analysieren von erfassten Vibrationsdaten entweder direkt vor Ort oder in der Cloud hilft bei der Ausarbeitung von Strategien, die das Ziel haben, Stillstandszeiten und Kundendienstkosten zu minimieren und ungeplante Notreparaturen zu vermeiden. Der Vibrationssensor IIS3DWB von STMicroelectronics und das zugehörige Multi-Sensor Evaluation Kit Stewal-Stwinkt1 beschleunigen die Entwicklung solcher Zustandsüberwachungs-Systeme.

 

Blog-Tipp der Woche

Dialoge binden Interessenten und Kunden!

Wenn Sie eine professionelle Marketing-Plattform zum Bloggen nutzen, werden Leser die Möglichkeit haben, Artikel zu kommentieren und dadurch im Netzwerk zu verbreiten. Leute, die auf Ihrem Blog Kommentare schreiben, können kaufbereite Interessenten sein oder Skeptiker und Unterstützer Ihrer Ansichten. In jedem Fall erzeugen Kommentare neue Kommentare und Sie werden dadurch branchenrelevante Dialoge mit Kunden und Partnern führen können, die Ihnen Marketingreichweite und Kundenbindung ermöglicht. Sollten Sie Angst vor negativen Bemerkungen Angst haben, fragen Sie sich am besten einmal worin diese Angst begründet ist. Antworten Sie einfach sachlich und sehen Sie den Austausch als hilfreiches Feedback für Verbesserungen oder als nützliches Marketing. Auf jeden Fall ist es besser Konversationen auf Ihrer Website zu haben als irgendwo im Internet, wo Sie diese eventuell nicht mitbekommen und beeinflussen können.