Referenztechnologie und drei Lichtflecken

Referenztechnologie und drei Lichtflecken

Mit seinen drei Lichtstrahlen erkennt der Taster zuverlässig das komplette Spektrum: kleine, flache, aber auch hohe und kugelförmige Produkte. (Bildquelle: Leuze)

Auf den Förderbändern von Primär- und Sekundär-Verpackungsmaschinen für Süß- und Backwaren (HFFS, FS, Thermoform oder VFFS) müssen Sensoren vielfältigste Produkte und Folien jederzeit zuverlässig erkennen. Und auch bei einem Produkt- oder Verpackungsmaterialwechsel müssen die Verpackungsmaschinen ohne Unterbrechung weiterarbeiten. Exakt für diesen Anwendungsbereich hat Leuze den dynamischen Referenztaster DRT 25C mit einem innovativen Detektionsverfahren entwickelt.

Höherer Durchsatz durch zuverlässige Detektion

Der dynamischen Referenztaster arbeitet mit drei Lichtflecken und einer Referenztechnologie. Letztere nutzt nicht das Produkt als Referenz, sondern das Förderband. Dies ist das Besondere an der innovativen Technologie. Hierfür werden zunächst die Oberflächeneigenschaften des Bandes eingelernt. So erkennt der Sensor anschließend alle Objekte als „Abweichung“, die nicht den Eigenschaften der Bandoberfläche entsprechen. Und das selbst bei Verschmutzungen und Vibrationen des Förderbandes. Durch dieses Verfahren ist die Detektion komplett unabhängig von den Oberflächeneigenschaften der Produkte, wie beispielsweise Farbe, Glanz oder Transparenz. Mit seinen drei Lichtstrahlen erkennt der dynamischen Referenztaster zuverlässig das komplette Spektrum: kleine, flache, aber auch hohe und kugelförmige Produkte. Auch unregelmäßige Formen und Umrisse, sogar Produkte mit Öffnungen wie beispielsweise Kekskringel. Auch sie werden durch die breite Abtastung sicher als zusammenhängendes Teil erkannt. Die zuverlässige Detektion von Objekten – selbst bei diffizilen Formen und Oberflächen – garantiert einen hohen Maschinendurchsatz und vermeidet Anlagenstillstände. Auch unter schwierigen Bedingungen wie zum Beispiel bei Vibrationen oder Verschmutzungen des Förderbands. Beim Wechsel von Produkten oder Verpackungsmaterialien sind keine Justage-Arbeiten am Sensor notwendig. Dadurch werden die Rüstzeiten deutlich verkürzt und ermöglichen höhere Produktionsmengen. Durch das automatische Einlernen über seine Teach-Taste der Taster schnell und einfach eingerichtet. Notwendig dafür ist ausschließlich eine universelle Montageposition für alle Objekte. Über IO-Link können Zusatzfunktionen einfach in die Maschinensteuerung integriert werden. Zum Beispiel eine Warnmeldung bei zu großer Verschmutzung, die Verwendung des im Sensor eingebauten Zählers oder die Sperrung der Teach-Taste.