Trends der Woche KW 19: Die Nachrichtenlage in Corona-Zeiten

Trends der Woche KW 19: Die Nachrichtenlage in Corona-Zeiten

Auch in der Woche vom 04. Mai 2020 bis 08. Mai herrschte ein Thema vor: Corona.

Die Meldungen überschlugen sich mit Nachrichten zur Fertigung von Mund-/Nasenschutzmasken. Hintz und Kuntz fertigen mit einem Teil ihrer Belegschaft Masken. Das ist lobenswert und auch richtig, nur warum soll eine Fachzeitschrift eine solche Pressemeldung abdrucken? Genauso verhält es sich mit Meldungen zu Webinaren. Wir könnten dies zwar tun, aber bis eine Fachzeitschrift erscheint, sind die Webinare vielleicht schon gelaufen. Zudem müssten wir wahrscheinlich die Hälfte des Heftes dafür verwenden, da wir nicht die eine Webinar-Meldung bringen können und die andere nicht. Sinnvoller wäre es doch die Websiten der Fachmagazine als Multiplikatoren zu nutzen und die Webinare auf all diesen Websiten zu broadcasten.

Bleiben wir noch ein paar Zeilen beim Thema COVID-19-Pandemie. Gesundheitsbehörden und Regierungen auf der ganzen Welt versuchen gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um die Pandemie zu verlangsamen und eine Normalisierung des Alltags wieder zu ermöglichen. Besonders viel Hoffnung wird dabei auf sogenannte „Corona-Apps“ gelegt. Aber was genau sind diese „Corona-Apps“ oder „Contact Tracing-Apps“ eigentlich? Wie funktionieren sie und welche Unterschiede gibt es bei den Apps? Und welche Probleme bringen diese Apps mit sich, vor allem im Datenschutz? Ein Thema, welches wir in einer der nächsten Print-Ausgabe aufgreifen wollen. Denn hier steckt viel Sensorik-Technik und Programmierwissen dahinter. Etwas was man gemeinhin in Fachzeitschriften erwartet.

Da passt auch die Meldung von Sensirion dazu. Sensirion, der Experte für Umwelt- und Flow-Sensorik, ist eine Kooperation mit Alps Alpine im Bereich der Feuchte- und Temperatursensorik eingegangen. Rockwell Automation, ein weltweitagierender Anbieter für industrielle Automation und digitalen Wandel, hat den Abschluss der Übernahme von ASEM S.p.A., einem Anbieter von Technologien für die digitale Automatisierung aus Italien, bekanntgegeben. Und, Leadec verstärkt seine technische Kompetenz rund um Predictive Maintenance für die Fabrik der Zukunft. Ab Juni übernimmt der Industriedienstleister das Unternehmen IVG Göhringer, welches auf Messtechnik im Bereich Feldbussysteme spezialisiert ist.

Einen neuen Mann an der Spitze hat Gefran. Die Gefran-Gruppe entwickelt und fertigt Geräte sowie integrierte Systeme für Sonderanwendungen für die Herstellung von Kunststoffen, Lebensmitteln und deren Verpackungen sowie Pharmazeutika und Druckgussmaschinen. Nun hat der Aufsichtsrat Marcello Perini zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Perini folgt damit auf Alberto Bartoli, der das Amt bis zum Dezember 2019 innehatte.

Die Referenz von Süß- und Backwaren und die digitalisierte Meßuhr

Die Nachrichtenlage versüßt hat die Meldung von Leuze. Der Hersteller von schaltenden und messenden Sensoren, Identifikationssysteme, Lösungen für die Datenübertragung und Bildverarbeitung sowie Komponenten und Systeme für die Arbeitssicherheit, hat einen dynamische Referenztaster für die Primär- und Sekundär-Verpackung von Süß- und Backwaren auf den Markt gebracht.

Yamaichi Electronics arbeitet kontinuierlich an der Erweiterung Produktportfolios rund um gewinkelte Leiterplattenbuchsen. Neue Varianten sind Buchsen mit gewinkeltem Kontaktabgang. Hier sind verschiedene Designs realisiert worden. Zum einen gibt es Buchsen mit freiliegenden abgewinkelten Kontakten, zum anderen gewinkelte Buchsen mit einem Gehäuse zur besseren Schirmung der Signale. Und Georg Schlegel hat seine Shortron-Baureihe um einen neuen Not-Halt mit Zugentriegelung erweitert.

Ein WLAN-Erweiterungsmodul mit MQTT-Client oder REST-Server für digitale Messuhren kommt von rAAAreware aus Heidelberg. Die Digimatic-Schnittstelle liefert über einen proprietären 5-poligen Platinenstecker alle notwendigen Signale nach außen zur externen Verarbeitung. Die vorhandene serielle Schnittstelle eröffnet die Möglichkeit die Messsignale einer Messuhr oder eines Messschiebers digital in der Messtechnik weiter zu verarbeiten. Die Funkverbindung ist mittels Bluetooth (Bluetooth Standard oder Bluetooth Low Energy / BLE), ZigBee oder auch Protokolle im 868 MHz Frequenzband möglich. Zur Weiterverarbeitung ist dann eine externe Wandlung in ein serielles Format wie RS232 oder USB einfach möglich. Anschließend können die Daten dann mit einer PC-Software oder auch auf einem Embedded-System weiterverarbeitet werden.