Temperaturüberwachungsrelais auf kleinerem Raum

Temperaturüberwachungsrelais auf kleinerem Raum

Die neue Produktreihe zur Überwachung der Temperatur von Gasen, Flüssigkeiten oder Feststoffen in Industrie- und Infrastrukturanlagen. (Bildquelle: Siemens)

Siemens Smart Infrastructure hat seine Temperaturüberwachungsrelais aus dem Sirius Portfolio innoviert. Die neuen Geräte der Reihe 3RS2 sind in analoger und digitaler Ausführung erhältlich. Sie messen mittels Sensoren unter anderem die Temperatur in industriellen Schaltschränken, von Motoren-, Lager- und Getriebeölen oder Kühlflüssigkeiten. Damit verhindern sie Anlagenstörungen oder -schäden, die durch ein Unter- oder Überschreiten bestimmter Grenzwerte entstehen können. Auch Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Warmwasserversorgungen lassen sich damit überwachen.

Funktionalitäten wie Energiesparmodus (ecoMode) oder verbesserte Kalibrierungsmöglichkeiten

Die nur 22,5 Millimeter breiten Digitalgeräte werden über ein LCD-Display parametriert und ermöglichen mittels eines Sensors die Überwachung von Temperaturen auf Unter- und Überschreitung sowie innerhalb eines Arbeitsbereichs (Fensterfunktion). Über eine SIL1-zertifizierte Infrarot-Kommunikationsschnittstelle lassen sie sich verdrahtungslos um bis zu zwei Widerstandssensoren und einen Analogeingang erweitern. Dadurch können sie auch große, dreiphasige Motoren und Transformatoren überwachen.  Das integrierte LCD-Display bietet neue Funktionalitäten wie einen Energiesparmodus (ecoMode) und verbesserte Kalibrierungsmöglichkeiten. Werden Grenztemperaturen unter- oder überschritten, wird die betreffende Anlage automatisch abgeschaltet. Der zweite Grenzwert kann zur Ausgabe einer Warnung verwendet werden. Ein Farbwechsel am Display kennzeichnet dabei den Anlagenzustand (Fehler, Warnung, Grenzwertüberschreitung). Bei einem Fehlerfall, zum Beispiel Kabelbruch, wechselt das Relais in einen sicheren Zustand. Erhältlich sind Varianten für einen Sensor, zwei Schwellwerte sowie alle gängigen Widerstandssensoren und Thermoelemente. Die Geräte lassen sich manuell, per Remote-Zugriff sowie automatisch zurücksetzen. Eine Memory-Funktion sorgt dafür, dass bei einem Spannungsausfall der letzte Gerätezustand gespeichert und wiederhergestellt wird. Die Digitalgeräte sind auch mit IO-Link verfügbar.