Hochgenaue Messgeräte auch in Ex-Schutz-Bereichen

Hochgenaue Messgeräte auch in Ex-Schutz-Bereichen

Die Messgeräte verfügen über die Vergusskapselung „mb“ und bieten deshalb ein hohes Maß an Sicherheit. (Bildquelle: AMO)

Inkrementelle Längen- und Winkelmessgeräte von AMO arbeiten mit höchster Präzision und sind dank ihrer ATEX-Zertifizierung ideal für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 1 und 2. Das in Österreich ansässige Unternehmen hat seine inkrementellen Längen- und Winkelmessgeräte vom TÜV Austria nach der ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU zertifizieren lassen.

In den ATEX-Zonen 1 und 2 verwendbar

Die Geräte erfüllen demnach die Anforderungen der Kategorie II 2 G EX mb IIC T4 und sind in den ATEX-Zonen 1 und 2 verwendbar. Mit den Zonen 1 und 2 sind Bereiche gekennzeichnet, in denen sich im Normalbetrieb eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre nur gelegentlich und nur für kurze Zeit (max. 30 Minuten) bilden kann. Die AMO-Messgeräte verfügen über die Vergusskapselung „mb“ und bieten deshalb ein hohes Maß an Sicherheit. Mit einer maximalen Oberflächentemperatur von 135 °C erfüllen die Geräte darüber hinaus die Anforderungen der Temperaturklasse T4. Sie können damit in alle Anwendungen integriert werden, in denen Gase mit einer Zündtemperatur von >135 °C zum Einsatz kommen. Zu diesen Gasen zählen z. B. Diethylether, Trichlorsilan, Benzine, Acetylen, Methan, Ammoniak und Wasserstoff. Acetylen wird in der metallbearbeitenden Industrie verwendet, Ammoniak u.a. in der Pharma-Industrie und in der Papier-Industrie.