Trends der Woche: Wirtschaftliche Entwicklung mit unterschiedlichen Vorzeichen

Trends der Woche: Wirtschaftliche Entwicklung mit unterschiedlichen Vorzeichen

Mit Ausgang des Monats Mai zeigen die Bilanzpressekonferenzen der Unternehmen, die allgemeine wirtschaftliche Situation zurzeit auf. Aber auch das Jahr 2019 war für das ein oder andere Unternehmen schwierig, wie zum Beispiel: die Pilz Unternehmensgruppe. Vor dem Hintergrund der schwachen Weltwirtschaft und einem Cyberangriff im Herbst verbucht das Unternehmen für 2019 einen Umsatz von 322,5 Mio. Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 6,5 Prozent. „Neben einer wirtschaftlichen Abschwächung mussten wir auch den Folgen des Cyberangriff Mitte Oktober begegnen. Der Umsatzrückgang war daher nicht zu verhindern“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co.KG. „Sicher wird sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in 2020 nicht stark verbessern. Viel hängt davon ab, wie sich die Wirtschaft in der Corona-Pandemie weiterentwickelt“, blickt Kunschert sorgenvoll voraus.

Während das politische und wirtschaftliche Umfeld allen noch unsicher erscheint, beweist Leuze Kreativität und nimmt mit „Alternating Quarantine“ (Alternierendes Arbeiten im Wechselschicht-Model) die Rolle eines Wegbereiters ein. Ergebnis: die Zahlen stimmen trotz Pandemie. Kurzarbeit ist derzeit kein Thema. Für das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Owen/Teck wurde das letzte Geschäftsjahr, entgegen der allgemeinen negativen Konjunkturprognose, zu einem Rekordjahr. Konkrete Zahlen nannte man leider nicht, aber 2019 wurde mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich abgeschlossen. „Natürlich spüren auch wir derzeit die Auswirkungen der Corona-Krise“, sagt Ulrich Balbach, CEO bei Leuze. „Aber zum Glück fallen diese an unseren weltweiten Standorten nicht zum selben Zeitpunkt und auch nicht mit derselben Gewichtung an. Das sind die Vorteile eines international tätigen Global Players“, erklärt er. So hat das Unternehmen mit maximaler Auslastung produziert und die Lager kurzzeitig gefüllt, um lieferfähig zu bleiben.

Nach vorne blickt auch der Entwicklungsdienstleister und Distributor aus Düsseldorf Unitronic. Das Unternehmen hat eine neue Distributionspartnerschaft mit chinesischem Modul- und Gateway-Hersteller Ursalink abgeschlossen. Ab sofort vertreibt man die Sensormodule mit LoRa-Schnittstelle für Anwendungsgebiete wie Kühlkettenüberwachung, Feuchtigkeitsdetektion in Gewächshäusern und Klimaanlagensteuerung sowie Smart-City Anwendungen.

Optische Qualitätskontrolle für Elektronik und hybride Bauteile

Forderungen nach Zeit- und Kostenersparnis machen auch vor der optischen Qualitätskontrolle keinen Halt. Hier leisten Bildverarbeitungssysteme durch automatisierte Bilderfassung, Vermessung und Auswertung einen wichtigen Beitrag. OPTOMETRON bietet mit VIS-VISION ein neues automatisches Bildverarbeitungssystem auf PC-Basis, dass sich vielfältig einsetzen lässt. Und FLIR Systems präsentierte eine kompakte FLIR C5 Wärmebildkamera mit integrierter FLIR Ignite Cloud-Konnektivität und WLAN-Funktionen. Sie wurde speziell für Experten in den Branchen Gebäudeinstandhaltung, Fertigung und Versorgung entwickelt.

Im Bereich der Sensorik erweitert Measurement Computing (MCC) seine Serie von Messtechnikmodule speziell für die Raspberry Pi-Plattform mit einem 2-Kanal-Board für die Erfassung von IEPE-Sensoren.

Auch im Bereich der Prüftechnik stellt der Crashtestexperte MESSRING einen neuen Verzögerungsschlitten vor. Diese Neuentwicklung ermöglicht zielgerichtete Small Overlap-Testszenarien für Fahrwerke ohne ein gesamtes Chassis zu zerstören.