Marktstudie „Industrielle Kommu­nikation/Industrie 4.0 2020“ veröffentlicht

Marktstudie „Industrielle Kommu­nikation/Industrie 4.0 2020“ veröffentlicht

Die Verknüpfung von Automatisie­rungs- und IT-Netz kommt immer schneller voran. Nach Erhebungen benötigen mehr als 90 % der Maschi­nenbauer zukünftig „Industrie 4.0“-Eigenschaften vom Automatisierungsnetz. Dabei werden mehrheitlich Plug and Play und die Koexistenz mehrerer Protokolle zum Einsatz kommen. Ein Großteil rechnet zudem mit der Verwendung von Condition Monitoring/Predictive Maintenance. Aber auch eine Cloud-Anbindung wird von jedem 2. Maschinenbauer spätestens zukünftig erwartet. Dabei wird technologisch OPC UA an erster Stelle stehen. Dadurch kommt auch der Security eine immer größere Rolle zu. So beabsichtigen deutlich mehr Maschinenbauer den Einsatz von erweiterten Security-Maßnahmen als noch vor 3 Jahren. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie VPN/Verschlüsselung, Benutzer-/Rechteverwaltung und Firewall. Aber auch Switches mit Security werden vermehrt gewünscht. Nur noch 2 Prozent der Unternehmen im Maschinenbau verzichten auf Ethernet, weshalb man mit Fug und Recht behaupten kann, diese Technologie ist Standard. Am gängigsten ist nach wie vor das Protokoll PROFINET, gefolgt von TCP/IP (Leitebene) und TCP/IP (Feldebene). Bei den Herstellern von Fördertechnik/Hebezeugen wird überdurchschnittlich oft Ethernet/IP (46 Prozent) und in der Montage/Handhabung/Robotik EtherCAT (38 Prozent) verwendet. Auffällig ist, dass Unternehmen, die mehr als 200 Maschinen jährlich bauen, zukünftig nur noch zu 58 Prozent PROFINET nutzen möchten. Dies sind einige Ergebnisse der aktuellen unabhängigen Marktstudie „Industrielle Kommunikation/Industrie 4.0 2020“, die von Dipl.-Betriebswirtin Michaela Rothhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen, freiberuflich mit Unterstützung des VDMA-Fachverbands elektrische Automation durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Wiederholung von Studien aus den Jahren 2008, 2013 und 2017 gaben im Januar/Februar 2020 deutschlandweit mehr als 300 Maschinenbauunternehmen Auskunft über das Einsatzverhalten und über zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikationstechnologien und Industrie 4.0. Eine lohnende Studie! Mehr unter www.marktstudien.org

Der Physiker Maximilian Haider, Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), erhält den diesjährigen Kavli-Preis für Nanowissenschaften gemeinsam mit Harald Rose, Seniorprofessor an der Universität Ulm, Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich und Ondrej Krivanek, Präsident der Nion Company, USA. Dies gab die Kavli Foundation in Oslo bekannt. Der Preis würdigt die Arbeit der vier Wissenschaftler an der Entwicklung der Elektronenmikroskopie, die es heute erlaubt, Materialien mit atomarer Auflösung abzubilden und zu untersuchen. Maximilian Haider, Harald Rose und Knut Urban begannen 1990 ein gemeinsames Projekt, mit dem Ziel, die seit etwa 60 Jahren bekannten Bildfehler elektronenoptischer Linsen zu korrigieren. Mit den Elektronenmikroskopen lassen sich neuartige Materialien für bessere Datenspeicher und Prozessoren, die Eigenschaften von Höchstleistungswerkstoffen für Brennstoffzellen, Batterien oder Solarzellen, aber auch die Funktion biologischer Makromoleküle mit atomarer Auflösung untersuchen. Damit sind Elektronenmikroskope Schlüsselinstrumente der modernen Materialforschung sowie der darauf aufbauenden Nano- und Mikrotechnologie.

Mit dem „German Innovation Award“ wurde der Dürmentinger Befehlsgerätespezialist Georg Schlegel ausgezeichnet. Der Hersteller von Tastern, Schaltern und Bedientableaus für Maschinen und Anlagen erhielt den Preis für seine „herausragende Innovationsleistung“ bei der Entwicklung eines Not-Halt-Serienprüfautomaten. Der Preis wird von einer unabhängigen Jury des „Rats für Formgebung“ in mehreren Kategorien vergeben. 700 Neuheiten sind eingereicht worden.

Ein Lebenszeichen haben erste Messeveranstalter gesendet. So scheint die messelose Zeit zu Ende zu gehen. Der für die all about automation Messen verantwortliche Veranstalter untitled exhibitions arbeitet an der konkreten Umsetzung von Hygiene- und Infektionsschutz-Maßnahmen für die auf dem Terminkalender stehenden zwei Messen: am 9. und 10. September 2020 in Essen und am 22. und 23. September 2020 in Chemnitz.

Plattformunabhängige Messdatenanalyse und Baustein für smarte Konzepte

Mit ProfiSignal 20 bringt Delphin Technology ein zukunftsweisendes Softwarepaket auf den Markt, das erstmals alle Funktionen einer klassischen Messtechniksoftware mit vollständiger Plattformunabhängigkeit verbindet. Mit ProfiSignal 20 erstellte Messdatenanalysen und Prozessvisualisierungen sind verfügbar auf Smartphone, Tablet, Laptop und PC – jeweils optimiert im Hinblick auf Darstellung und Bedienkonzept.

Ultraschallsensoren sind die Allrounder der Sensorik. Sie sind tolerant gegenüber Verschmutzungen und ermöglichen eine sichere Detektion von Objekten unabhängig von Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Ultraschallsensoren von Baumer mit IO-Link-Schnittstelle, wie die Die neue Produktfamilie U500 und UR18, liefern gleich in fünffacher Hinsicht einen Beitrag zur digitalen Fabrik: Durch anpassbare Vorverarbeitung der Signale im Sensor sind sie intelligente Datenlieferanten und reduzieren die Steuerungskomplexität. Des Weiteren reduzieren sie den Rüstaufwand in hochflexiblen Fabriken durch die automatische, digitale Parametriermöglichkeit.

Mit dem Analog-Eingangsmodul AI 023 der S-DIAS Serie von SIGMATEK lassen sich Temperaturen exakt und flexibel messen. Da sich Temperaturfühler sowohl in 2- als auch 4-Leiter-Messtechnik anschließen lassen, kann der Anwender flexibel über die benötigte Genauigkeit der Messung entscheiden.