Absolutdrehgeber für sicherheitskritische Anwendungen

Absolutdrehgeber für sicherheitskritische Anwendungen

Die divers-redundanten Drehgeber sind eine interessante Option für sicherheitskritische Anwendungen (Bildquelle: POSITAL)

Neben dem klassischen Angebot an aufwändig zertifizierten SIL-Safety-Encodern bietet POSITAL eine preiswerte und flexible Alternative an. Neu im Programm sind divers-redundante Absolutgeber, die auf nicht-zertifizierten Standardkomponenten basieren und sich bestens für eine Vielzahl von Anwendungen eignen, bei denen funktionale Sicherheit gefordert ist. Die neuen Drehgeber können im Safety System PL d, Cat. 3 nach ISO 13849 erreichen.

Auflösung bei 16 Bit pro Umdrehung

Statt die Redundanzsysteme in separaten Gehäusen zu verbauen, hat man eine All-in-One-Lösung gewählt. Die neuen Geräte gibt es als Tandem-Encoder – platz-, raum- und kostensparend. Magnetische und optische Messtechnik sind in einem kompakten Gehäuse (58 mm Durchmesser) untergebracht, das sich leicht installieren lässt. Die Auflösung liegt bei 16 Bit pro Umdrehung. Die Encoder sind mit einer Vielzahl mechanischer Optionen verfügbar. Das Spektrum reicht von robusten Gehäusen aus vernickeltem Stahl oder Aluminium, die bis Schutzart IP67 ausgelegt sind, über verschiedenste Steckertypen bis zu einer Vielzahl von Flansch- und Wellenvarianten (Hohl- oder Vollwelle). Schnittstelle ist das bestens etablierte CANopen-Interface. Die neuen Safety-ready-Encoder eignen sich für raue Umgebungen und einen breiten Temperaturbereich. Während magnetische Messtechnik von Haus aus robust ausfällt, wurde die Optik etwa durch eine zusätzliche Membran gezielt vor Betauung geschützt. Beide Sensoren, optisch und magnetisch, sind Absolutgeber, die den Positionswert im Single- wie im Multiturn-Modus erfassen – ganz ohne störanfällige bzw. wartungsintensive Batterien.